Lilien Über weißen wegen - Die Eroberung Kanadas
Quebec 1665
Quebec um 1665: Die französische Kolonie kommt nicht zur Ruhe. Immer wieder werden die Siedlungen von den Irokesen angegriffen und der Handel mit Pelzen gefährdet. Zudem herrscht dramatischer Männerüberschuss, sodass die Zukunft von „Nouvelle France“ gefährdet ist. König Louis der XIV entschließt sich daher zu einer dramatischen Rettungsaktion: Er schickt 1200 Soldaten des Carignan-Salières Regiments nach Kanada, um für Frieden zu sorgen – unter ihnen der junge Guillaume Renaut. Gleichzeitig sendet er 800 junge Frauen, samt von ihm finanzierter Aussteuer, auf eine Reise ins Ungewisse. Sie sollen dafür sorgen, dass die Siedlung floriert und die Einwohnerzahl steigt. Das Waisenmädchen Marie de La Mare lässt sich überreden, die gefährliche Reise anzutreten. Sie weiß nicht, auf was sie sich einlässt, denn die Irokesen haben ganz andere Pläne … mitten im Winter wird sie aus der Sicherheit des Ursulinenklosters, das ihr vorerst Unterkunft gewährt hat, entführt. Der junge Huronenkrieger Kondiaronk, inzwischen mit Guillaume befreundet, versucht zwischen den feindlichen Parteien zu vermitteln. Doch auch er hat eine Rechnung zu begleichen, denn die Irokesen sind seine Erzfeinde. Guillaume und Marie haben keine Ahnung, in welches Pulverfass sie geraten sind.