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Stephen Mack

Es musste getan werden

12,90

Die Navajo Codetalker erinnern an den Zweiten Weltkrieg

Lieferbar
Es musste getan werden

Lieferbar! Fachbuch über die Entwicklung des Navajo Codes und die packenden Erinnerungen der Codetalker an den Zweiten Weltkrieg. Im Anhang befindet sich der komplette Code!

Das außergewöhnlich lebensnahe Buch wurde im Einverständnis mit der Navajo-Code-Talkers- Association von der Übersetzerin für deutsche Leser zusätzlich zu den existierenden Erklärungen und Erläuterungen mit einer Einführung versehen. Sie soll die gesamte Problematik von geheimen Sprachübermittlungen von Nachrichten in Feinden unbekannter Sprache verdeutlichen. Das geschieht mit der Darstellung von solchen Bedingungen wie dem II. Weltkrieg mit den Leistungen und Erlebnissen der dafür eingespannten, dafür verpflichteten und noch lange Zeit nach den Er- eignissen zum Schweigen in den und durch die USA verurteilten Mitgliedern der Navajo-First Nation. Zum Verständnis der Lebenssituation sprechen die indigenen Protagonisten von ihrer Kindheit in der Reservation und der Schulzeit über die Rekrutierung nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour 1941 und ihre spezielle Ausbildung bis zu ihren persönlichen Erlebnissen auf den Schlachtfeldern im Pazifik. Dann gehen einige Mitglieder dieser besonderen Gruppen US-amerikanischer Soldaten auf ihre Schicksale bis zum Kriegsende und ihrer Heimkehr sowie Lebensetappen nach dem II. Weltkrieg ein. Sie hatten mehr als zwanzig Jahre wegen der auferlegten Geheimhaltung über ihre Aufgaben schweigen müssen, erhielten erst 1968 dann die Erlaub- nis und wurden erst 2005 bis 2008 in Interviews um ihre Erfahrungen und Eindrücke befragt. Sie hatten zuvor noch immer manche Diskriminierung zu erdulden, obwohl sie sich dessen bewusst waren, dass sie mit ihrem Beitrag vielen Kameraden das Leben gerettet hatten. Die Schilderungen der Erlebnisse von acht der ungefähr 300 dieser den Navajo-Code benutzender "Code Talkers" bieten aus der späten Erinnerung an die durchlebten Kriegsereignisse und damit in Zusammenhang stehen- den Lebenskrisen ein eindrucksvolles Bild zwischen persönlichem Einsatz und Abhängigkeit von Kommando-Erfüllung. Ihre Berichte sind so miteinander verbun- den, dass bei allen individuellen Unterschieden des Erlebten für den Leser ein historischer Faden entsteht, andem entlang verständlich wird, was die nun längst verstorbenen Protagonisten der Ereignisse zu sagen hatten. Mit diesem Buch hat der Verlag ein Kapitel der Weltgeschichte aus der Sicht einfacher Soldaten sehr gut erläu- tert. Die Lektüre ist gerade wegen der einfachen, lebens- nahen Sprache aus Erinnerung des Durchgestandenen sehr zu empfehlen.    

                 

Für  mehrere Jahrzehnte waren sie fast vergessen – die Navajo-Funker des 2. Weltkriegs. Spät, sehr spät erinnerte man sich ihrer Leistung. Offiziell waren sie Angehörige des US-Marine-Korps. Tat- sächlich  waren die  insgesamt  ca. 420

Männer Teil einer hochgeheimen Mission. Sie sollten den strategisch  bedeutenden Funkverkehr der amerikanischen Armee übernehmen, um für die Weiterleitung von Befehlen  und  Informationen  zu  sorgen, ohne dass die japanischen Funkexperten diese Nachrichten „knacken“ konnten. Das war eines der größten Probleme für die  amerikanische  Kriegsführung  in Asi- en. Mit welchen Methoden die Armee auch

immer ihre Nachrichten verschlüsselte – die hochintelligenten japanischen Funker fanden eine Lösung, die Botschaften zu verstehen. Nichts blieb geheim. Was immer die amerikanischen Militärs planten – die Japaner erfuhren es und konnten Gegenmaßnahmen  ergreifen.

Bis die Navajo-Funker kamen... Sie entwickelten 1942 einen Code, den kein Mensch auf der Welt brechen konnte, den niemand imstande war, zu verstehen, außer den Navajo-Soldaten selbst.

Die Unmöglichkeit, den Code dieser Funker zu entschlüsseln, lag in der Sprache der Navajo begründet, die für Fremde dermaßen unverständ- lich ist, das es fast unmöglich ist, sie als Nicht-Navajo fließend zu lernen. (Es gab einmal ein Projekt für Navajo-Sprache an der Freien Universität in Berlin, das völlig scheiterte.) Auf der Basis der Navajo- Sprache entstand ein Funk-Code, der selbst Menschen, die diese Spra- che beherrschten, total fremd blieb.

Damit wurde der Code der Navajos zu einer Waffe, vielleicht sogar zu einer der mächtigsten Waffen des 2. Weltkrieges; denn ab jetzt war es keinem japanischen Funker, keinem Spion mehr möglich, amerikanische Botschaften zu verstehen und  daraus Informationen abzuleiten.

Der Einsatz der Navajo-Funker wurde kriegsentscheidend. Historiker sind sich heute einig, dass das kleine Häuflein der indianischen Funker mehr zum Sieg der USA in diesem Krieg beigetragen hatte als manche hochgerüsteten Regimenter.

Erst 1982  erhielten die Überlebenden die offizielle Anerkennung durch Präsident Ronald Reagan. Seither sind fast alle Funker – teilweise auch posthum – mit Urkunden und  Medaillen geehrt worden. Und  der 14. August jeden Jahres ist seitdem ein offizieller Gedenktag für die „Code Talkers“.

Der Autor dieses Buches, Stephen Mack, hat 8 dieser bemerkenswer- ten Männer interviewt und  sie ihre Geschichte erzählen lassen. Die Geschichte  von  Menschen, die  in  den Wüstenregionen  von Arizona und  New Mexico geboren wurden, Nachkommen eines einst starken, dominanten Volkes, das im Laufe der letzten 150 Jahre viel verloren hat

– aber niemals seinen Stolz. Die späte Anerkennung haben diese Männer mit der gleichen Souveränität angenommen, wie sie zuvor die Nichtach- tung  ertragen haben; sie mussten niemandem etwas beweisen, sie wussten, was sie  geleistet  hatten.

Dieses Buch  ist ein emotional anrührendes und  aufrüttelndes Doku- ment. Es bietet nicht nur Einblick in das vielleicht ungewöhnlichste Kapitel von einem der blutigsten Kriege der Menschheit, sondern auch in die Lebens- und Denkweise eines der ältesten Völker Nordamerikas.

Die Übersetzerin, Ursula-Maria Ewald, hat eine einfühlsame Arbeit geleistet. Das Buch  kann nur wärmstens empfohlen werden.

Dietmar Kuegler

 

Keith Little, Präsident der Navajo-Code-Sprecher Assoziation zur Zeit, als dieses Buch entstand, erläutert die Vorgeschichte zu den Navajo-Code-Sprechern:
Sie [die Navajo] wollten ihr eigenes Leben führen. Der Grund dafür liegt in der Vergangenheit: Hier waren sie auf die Erde gekommen, irgendwo hier. So wurde es in unserer Schöpfungsgeschichte überliefert. Hier kamen die Menschen ursprünglich her, hier entstanden die Clans und die Sprache; aber auch die Gebete und alles andere wurde ihnen hier gegeben. Das bedeutet, dass ihr religiöser Glaube, die Bräuche, nach denen sich die Menschen richteten, fest mit dem Land, der Mutter Erde verknüpft sind. Und eingeschlossen darin
sind auch der Himmel und die Sonne über ihnen. Die Sonne ist ihr Vater; er bietet ihnen die Güter der Natur, die sie zum Überleben brauchen. Somit sind die Navajo sehr eng mit dem Land verbunden. Mit anderen Worten: Es betont die alte Weisheit, dass man sich besser gut mit Mutter Natur stellt. Du musst an Mutter Natur glauben, und daran, dass dein Gebet – dein ganzer religiöser Glauben daran gebunden ist. Hier ist ihre Herkunft. Genau hier haben die Navajo-Code-Talkers ihre Wurzeln. Ihr Glaube war fest mit dem Land verwurzelt. Genau das ist die Heimat der Navajo-Code-Talker, hier kommen sie her, hier sind sie geprägt worden.
Kein einziger von ihnen wurde in einem Krankenhaus geboren, wo sie eine Geburtsurkunde erhalten hätten, oder überhaupt ein amtliches Dokument über ihre Geburt. Keiner hatte eins. Viele wurden wahrscheinlich in einem Hogan geboren, vielleicht auch unter einem Baum. Vielleicht auch auf einer Weide, wo die junge Frau gerade Schafe hütete, als plötzlich die Wehen einsetzen und sie das Baby ohne Hilfe bekommt.
Na ja, was ich ausdrücken möchte ist: dass einige Navajo-Code-Sprecher vielleicht schon etwas älter waren, als das Bewerbungsalter es vorsah; aber die meisten waren einfach viel zu jung. Sie konnten eben ihr exaktes Alter nicht nachweisen.
Keith Little selbst unterzeichnete seine Bewerbung einen Tag nach seinem 17. Geburtstag. Aber, wie er zugab: Mein Geburtsdatum hat jemand sowieso nur geraten.

Chester Nez, einer der First 29:
Das Leben auf der Reservation, wo ich damals aufgewachsen bin, habe ich sehr genossen. Mein Vater, die Großeltern und eine Tante hatten stets ein wachsames Auge auf mich, als ich aufwuchs. Die meiste Zeit, Tage, Monate und Jahre, war ich als Schafhirte unterwegs. Sie besaßen eine Herde von 100 Schafen. Wir zogen mit ihnen umher. Es hielt uns nichts an einem Fleck. So wechselten wir stetig die Weiden. Damals konnten wir mit den Schafen noch überall hin. Keiner verjagte uns von seinem Besitztum, keiner sagte „Es ist mein Land, du hast hier nichts zu suchen“. Keiner sagte so etwas.
Als ich alt genug war, etwa mit 10, 11, 12, begannen die älteren Stammesmitglieder – meist Oma und Opa – dir klarzumachen, wer du bist, wer dein Clan ist, wer deine Verwandten sind – und das ganze Drumherum. Das ist alles vergangen und vergessen. Die neue Generation kennt das gar nicht mehr.

 

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