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Charles M. Shawin

Die Tränen der Rocky Mountain Eiche

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Die Tränen der Rocky Mountain Eiche

David Hofer wächst als Sohn einer deutschen Einwanderin im prüden St Louis auf. Er gilt als Ausgestoßener, da er ein uneheliches Kind ist. Schon früh ist er Anfeindungen ausgesetzt und lernt die Doppelmoral der Spießbürger kennen. Als die Mutter stirbt, hält ihn nichts mehr in der Enge der Zivilisation. Mit einer Gruppe Trapper beginnt er eine abenteuerliche Reise bis hoch zum Yellowstone und zu den Shoshone. Er wird Mountain-Man, Voyageur und Abenteurer … bis die Zivilisation ihn auch an diesem abgelegen Flecken einholt.

Der Autor zeichnet scharf umrissene, einprägsame Charaktere, die jeder auf seine Weise – die harte Zeit der frühen Westwanderung repräsentieren. Er verknüpft seine Geschichte geschickt mit tatsächlichen Ereignissen und beweist auf den verschiedenen Handlungsebenen Sachkenntnis und eingehende Recherche. (Dietmar Kuegler, der das Buch vorab rezensiert hat)

Rezension im Amerindian Research Band 1/ (2020)

Die Handlung dieses historischen Romans beginnt an einem Sommertag des Jahres 1817 in St. Louis, das damals noch ein ziemlich unbedeutendes Kaff gewesen ist. Aber mit der Zeit entwickelt sich die Stadt zum wichtigen Knotenpunkt auf der Route zwischen der Zivilisation und dem Wilden Westen. .... Die Geschichte von Dave Hofer ist die eines beliebigen Trappers, aber sie zeigt die Schwierigkeiten, mit denen die Indianer und die in der Wildnis lebenden Trapper zu tun bekamen, als sich die Massen der Siedler immer weiter nach Westen ausbreiteten. Die Geschichte wird zum Ende hin noch einmal spannend, als Dave Gefährten der Zeit aus St. Louis wiedertrifft. Dem Autor ist ein guter Western gelungen, die Handlung ist spannend und die Charaktere sind gut getroffen. M.K. --Amerindian Research 1/ 2020

Gegen Mittag führte sie der Yellowstone durch eine reich bewaldete Gegend. So weit sie sehen konnten, säumten Eschenahorn und einzelne Birken den Fluss. Aus diesem Gestrüpp traten plötzlich die Blackfeet hervor. Vierzig Krieger waren es. Sie kamen zu Fuß, ihre Pferde hatten sie irgendwo im Wald zurückgelassen. Wäre diesem Stamm nicht der Ruf der besonderen Gefährlichkeit vorausgeeilt, hätte Dave sie wohl als die herrlichsten aller Indianer gesehen. Sie waren von großer, aufragender Gestalt und trugen Leggins und Mokassins aus dunklem Rehleder, die mit gefärbten Stachelschweinborsten verziert waren. Die meisten von ihnen waren am Ober-
körper nackt, einige aber trugen Hemden aus hellem Leder und wieder andere hatten eine Büffelrobe oder einen Umhang aus dem Fell des Waschbären umgebunden. Alle Krieger waren mit Pfeil und
Bogen, mit Lanze, Tomahawk und Messer bewaffnet. Obendrein besaßen sie erstaunlich viele Gewehre. Ihre Haare waren lang und glänzten fettig in der Sonne. Bei zweien reichte es bis zum Boden. Es war sechs Fuß lang oder länger. Fast alle trugen prächtige Hauben aus Adlerfedern. Ihre Gesichter waren kaum zu erkennen. Sie waren mit grellen Farben bemalt, teilweise sogar vollkommen bedeckt. Wie dämonische, Furcht einflößende Fratzen wirkten sie, aus denen dunkle Augen die Trapper beobachteten.
Die gesamte Erscheinung dieser Blackfeet war stolz und erhaben. Sie verkörperten Selbstherrlichkeit, Stärke und Freiheitswillen wie sonst kein Stamm. Gleichzeitig verkörperten sie Grausamkeit. Und sie brachten den Tod. Daran ließ die Bemalung ihrer Gesichter keinen Zweifel.
Das Erste, was Dave angesichts dieser bedrohlichen Übermacht empfand, war Angst. Pure, nackte Angst. Auch die anderen auf den Booten empfanden nicht anders. Doch geschickt verbargen sie sie, weil sie der Umgang mit Indianern gelehrt hatte, niemals Angst zu zeigen. Ein furchtloser Gegner flößte Respekt ein. Manchmal gelang es dadurch, den Feind abzuschrecken. Niemand rührte die Gewehre an, doch lagen sie jedem griffbereit in der Nähe. Ein einziges Zeichen des Angriffs, und sie würden sie an sich reißen.
Zu fliehen war nicht ratsam. Dadurch musste der Kampfinstinkt der Blackfeet, die jetzt noch reglos am Ufer standen, erst recht geweckt werden. Obendrein waren sie hervorragende Bogenschützen, und auf dem Wasser boten die Trapper ein sicheres Ziel. Bell hielt es deshalb für das Beste, an Land zu gehen. Vielleicht konnte er die Indianer mit Reden von einem Angriff abhalten.
Nachdem die Boote festgezurrt waren, wateten der Captain, Booker und Long Reed ohne Waffen ans Ufer. Bell begrüßte die Indianer mit erhobener Hand. Die drei Weißen setzten sich, worauf sich fünf Blackfeet ihnen gegenüber niederließen. Einer von ihnen hatte sein Gesicht vollkommen schwarz gefärbt. Ein Kranz Adlerfedern steckte ihm senkrecht im Haar.
Da Bell die Sprache der Blackfeet nicht beherrschte, drückte er sich mit Zeichen aus. Er stellte sich und seine zwei Gefährten vor und bekundete, dieses Gebiet nur durchfahren zu wollen. Schon bald
würden sie es wieder verlassen. Dass sie Pelzhändler waren, verschwieg er.

Charles M. Shawin

Charles M. Shawin ist das Synonym von Günter W. Rüffer. Geboren an einem milden Frühlingstag des Jahres 1961 wuchs er in behüteten Verhältnissen in ländlicher Gegend auf und fand hier schon bald einen prägenden Bezug zur Natur. Seine ersten Geschichten, auf einer alten mechanischen Schreibmaschine seines Großvaters getippt, handelten von Indianern und Westmännern.

Nach der Schule schlug er erstmal eine eher nüchterne Laufbahn als Beamter ein, kam aber nie ganz vom Schreiben weg. Neben Artikeln für eine Lokalzeitung verfasste er vor allem viele Kurzgeschichten und Chroniken. Schon in jungen Jahren heiratete er. Er ist Vater von zwei wundervollen Kindern und inzwischen Opa von drei Enkeln.

Was alle seine Geschichten und alle seine Romane verbindet und was auch sein eigenes Leben stets geprägt hat, das ist eine tiefe Verbundenheit mit der Natur sowie die Sehnsucht und das Streben nach Freiheit.

Bisher veröffentlichte er „Sein Name war Aslak“ – ein Germanenroman; „Krieger Übermut“ – ein Jugendroman, Fantasie; „Das Weiberheer von Pegnitz“ – Historische Humoreske.

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