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Kerstin Groeper

Der Palio des toten Politikers

9,90

Erschienen: Ein spannender Italienkrimi über einen Commissario in Siena von Kerstin Groeper (Taschenbuch)

Lieferbar
Der Palio des toten Politikers

Luca Marchetti ist mit Herz und Seele Seneser, so ist er überhaupt nicht begeistert, als ausgerechnet während der Zeit des Palios ein deutscher Politiker ermordet in der Mülltonne aufgefunden wird. Hin- und her gerissen zwischen den Vorbereitungen für das Palio und seinen Ermittlungen führt die Spur schnell in das Rotlichtmilieu von Siena. Doch im Zuge seiner Polizeiarbeit kommen ihm bald Zweifel, ob nicht auch andere Hintergründe in Frage kommen. Zu seinem Entsetzen wird ihm auch noch ein Kommissar aus Deutschland zur Seite gestellt, ein weiterer Störfaktor, den er im Moment am wenigsten brauchen kann.

Doch Kommissar Wolfram Isedor ist unkonventionell und unkompliziert, passt sich den etwas seltsamen Strukturen der italienischen Fahndungsarbeit problemlos an. Nur der Begeisterung der Seneser und seines italienischen Kollegen für das Palio steht er staunend gegenüber.

Akribisch verfolgen die beiden Ermittler jede noch so kleine Spur, dringen in die Abgründe des Rotlichtmilieus vor und beißen sich an der Abgebrühtheit einiger Politiker die Zähne aus. Nur langsam fügen sich die Puzzleteile zusammen, denn was haben italienische und deutsche Abgeordnete, eine Prostituierte und ein Sicherheitsdienst miteinander zu tun? 

Ich bin mit diesem Buch aus dem Jahr 2017 und in das Jahr 2018 gerutscht.
Was soll ich sagen? Es hat mir gefallen. Ich wusste am Anfang nicht was mit dem Begriff Palio gemeint ist, aber nun bin ich im Bilde ;-) Ich habe sogar mal während dem Lesen danach gegoogelt und bin begeistert wie gut und ausführlich die Autorin hier alles erklärt hat. So eine Rahmenhandlung bei einem Krimi gefällt mir einfach. Auch die Protagonisten sind sehr gut und stimmig aufgebaut.
Luca Marchetti ist mir besonders ans Herz gewachsen. Er hat eigentlich als Seneser so viel wichtige Dinge rund um das Pferderennen zu tun und dann kommt da diese Leiche dazwischen...Nun ist Taktik gefragt, aber gemeinsam mit dem Austauschkommissar aus Deutschland geht die Lösung des Falles zügig voran. Überhaupt ist Kerstin Groeper auch mit Wolfram Isedor ein sehr schöner Charakter gelungen. Toll wenn einem beim Lesen die Protagonisten immer vertrauter werden.
Der Fall an sich ist spannend und schlüssig in sich abgestimmt, hier möchte ich gar nicht zu viel verraten um keine Spannung vorweg zu nehmen. Ich kannte von der Autorin bisher nur die Bücher in denen sie Geschichten über die Native Americans schreibt. Was sie übrigens hervorragend beherrscht! Hier wird authentisch und mit viel Fachwissen jede Geschichte aufgebaut! Ganz ehrlich gefällt mir dieser Ausflug in das Genre Krimi aber ausgesprochen gut und ich würde mich sehr freuen, wenn es demnächst mehr in dieser Richtung zu lesen gäbe :-)

Rezension von Buecher Loewe bei Amazon

… Luca Marchetti befand sich direkt hinter dem Pferd inmitten der aufgeregt diskutierenden Menschen, als sein Handy klingelte. „Pronto!“, rief er in Hochstimmung.
Eine Stimme redete aufgeregt auf ihn ein, und er verstand kein Wort. Amüsiert bat er um eine Pause: „Aspetti, aspetti!“, dann ließ er sich einige Meter zurückfallen. „Was?“ Wieder erklang die jugendliche Stimme, und er erkannte Pietro Balloni, seinen Assistenten. Ernst redete Balloni auf ihn ein, und Marcettis Stimmung sank auf den Nullpunkt: „Mord?“
„Si, si, si ….“, weiter hörte Luca nicht mehr hin. Ein Mord? Jetzt? Jetzt war der Palio! Er hatte keine Zeit für einen Mord! Das ganze Jahr über war nichts losgewesen, und ausgerechnet jetzt? Sie hatten ein gutes Pferd, mit Aussicht auf Sieg! Jetzt mussten Ränke geschmiedet, Verbündete gewonnen und vor allen Dingen die feindliche Contrada beobachtet werden. Die Contrada! Sie war der Inbegriff seines Lebens und Denkens! Die Nobile Contrada dell‘Aquila, eine der siebzehn Contraden, die es in Siena gab. Sie war klein, aber vielleicht gerade deswegen eine in sich verschworene Gemeinschaft. Wie oft hatte er hier als Jugendlicher Zuflucht gefunden, ob bei Liebeskummer, Krach mit den Eltern oder Ärger in der Schule. Seine Freunde waren stets für ihn da, auch jetzt noch, wenn er als Commissario auf verschlungene, geheime und diskrete Informationsquellen angewiesen war. Er zahlte es durch seine absolute Loyalität zurück, indem er der Contrada ganz und gar in Krisenzeiten zur Verfügung stand. Ein Contradaiolo mit Leib und Seele. Sich jetzt um einen Mord zu kümmern? Mamma mia! Jetzt musste schnellstens mit einem guten Fantino, wie die Jockeys in Siena genannt wurden, verhandelt werden, politische Ränke geschmiedet werden! Marchetti gehörte zu den Vertrauten des Capitano, dem Mann, der alles während des Palios entschied, und auf ihn warteten wichtige Aufgaben. Nur widerwillig wandte er seine Aufmerksamkeit wieder dem Handy zu: „Was ist passiert?“
Balloni wiederholte geflissentlich seine Worte, denn er kannte seinen Chef und sein Temperament nur zu gut. Kurz und knapp meldete er: „Ein Mann mit eingeschlagenem Schädel, gefunden in einem Müllcontainer, an der Superstrada nach Florenz, Ausfahrt Monteriggioni.“
„An der Superstrada?“, überlegte Marchetti überrascht. Dort gab es keine Müllcontainer!
„Nein, du nimmst die Ausfahrt ,Monteriggioni‘, fährst an der Festung vorbei, dann kommt die Mülltonne nach ein paar Kilometern.“
„Ach so! Ist der Tatort schon abgesperrt?“
„Natürlich!“, erklärte Balloni in seiner ruhigen Art. „Und die Spurensicherung ist auch schon verständigt.“
„Bene!“, knurrte Marchetti. „Was soll ich dann noch dort?“
Ein leises Kichern antwortete ihm: „Du bist der Chef! Es handelt sich um Mord!“
„Ach so! Na schön, ich komme gleich!“
„Ciao!“, erklang es am anderen Ende.
Marchetti beeilte sich, die anderen einzuholen, und wandte sich an seinen Capitano: „Mi dispiace! Aber ich muss kurz weg. Ein Mord!“
Ungläubige, von der aufgeschaukelten Begeisterung der letzten Minuten ein wenig wässrige Augen schauten ihn entgeistert an. „Jetzt? Jetzt ist Palio! Ich brauche dich hier!“
„Lo so!“, das weiß ich doch, entgegnete Luca unwillig und warf theatralisch die Arme hoch. „Wahrscheinlich ein Tourist!“ Nur ein Tourist hatte die Frechheit, sich während des Palios umbringen zu lassen.

Kerstin Groeper

Kerstin Groeper als Tochter des Schriftstellers Klaus Gröper in Berlin geboren, verbrachte einen Teil ihres Lebens in Kanada. In Kontakt mit nordamerikanischen Indianern entdeckte sie ihre Liebe zur indianischen Geschichte, Kultur und Sprache. Sie lernte Lakota, die Sprache der Teton-Sioux und ist aktives Mitglied einer Vereinigung, die sich der Unterstützung zum Fortbestehen der Sprache und Kultur der Teton-Sioux widmet und Mitarbeiterin beim Aufbau der Lakota Village Circle School auf der Pine Ridge Reservation in South Dakota. In Deutschland führt sie regelmäßig Referate und Seminare über die Sprache, Kultur und Spiritualität der Lakota-Indianer durch. Kerstin Groeper arbeitete als Autorin für Omni und Penthouse und schreibt heute Artikel zum Thema Indianer u.a. für das renommierte Magazin für Amerikanistik. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von München.

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