Schwarzwald Powwow in Unterkirnach

Am 22. April machte ich mich auf den langen Weg nach Unterkirnach- zum Schwarzwald Powwow. Ich fuhr bereits am Donnerstag, weil mich die Roggenbachschule zu einer Lesung eingeladen hatte. Pünktlich um 8,00 Uhr erschien ich Freitagmorgen in der Schule und begann meinen Lesemarathon. Zuerst die Klassen 1 bis 4- mit ganz viel Anschauungsobjekten! Wie gebannt lauschten die Kinder den Abenteuern von „Blitz im Winter“ und seinen Freunden. Dann folgte noch die Klassen 5 und 6, denen ich jedoch aus „Meine Mutter, der Indianer und ich“ vorlas. Hier wurden von den Jugendlichen anschließend viele Fragen gestellt, die ich gern beantwortete. Letzte Woche wurde gar ein Klassensatz Bücher als Lektüre von einer Buchhandlung geordert- ob es wohl die Roggenbachschule war?

 

Nach der Lesung fuhr ich zur Schlossberghalle, in der das Powwow stattfinden sollte. Ich war so ziemlich einer der ersten und so traf ich eine vollkommen entspannte Sabine, die in den letzen Vorbereitungen stand. Gut gelaunt zeigte sie mir den Stand für den TraumFänger Verlag und stellte mich nach und nach den eintrudelnden Händlern und Tänzern vor. Ich war überrascht von dem herzlichen Empfang und fühlte ich mich gleich als Teil der Veranstaltung! Auch Walter war stets um alle besorgt und so entstand ein ausgesprochen harmonisches und relaxtes Zusammensein.

Es gab nicht viel vorzubereiten und so entspannte ich mich in der kleinen Schwimmhalle nebenan, inklusive einer kleinen „Schwitzhütte“ (Sauna)- ganz für mich allein.

Am Abend kehrte ich in mein Hotel zurĂĽck- (eigentlich hatte ich eine Pension gebucht, die bereits geschlossen hatte, als ich dort gegen 22,00 Uhr eintraf!) Kleiner Tipp von mir: Hotel RindenmĂĽhle in Villingen Schwennigen mit einem hervorragenden Restaurant- so richtig was fĂĽr Feinschmecker!

Die nächsten zwei Tage standen ganz unter dem Motto Powwow! Über 200 Tänzer- davon allein mindestens acht Jingle dress Tänzerinnen (was für ein toller Anblick!) und jede Menge bekannter Gesichter. So hatte ich ausgiebig Zeit mit Andrea Cox von der Horsemenship zu reden, oder mit Kathy Desch und Chris Bailer. Manchmal verirrte auch ich mich beim einem „Intertribal“ auf die Tanzfläche. Ansonsten verkaufte ich meine Bücher, begrüßte viele Kinder der Roggenbachschule, die mit ihren Eltern ebenfalls zum Powwow kamen und natürlich das Buch haben wollten (arme Eltern)…und probierte die wunderbaren Kuchen der dortigen Zunft.

Der ganze Veranstaltungsort bot genügend Abwechslung- nicht nur für Powwow Freunde. Hallenschwimmbad, das extra für uns am Samstagabend geöffnet wurde, nebenan ein riesiger Indoor und Outdoor-Spielplatz – mit See und Flößen!

Hut ab fĂĽr die tolle Veranstaltung. Kompliment an Walter und Sabine fĂĽr eine harmonische, respektvolle und rundum gelungene Organisation!

Kerstin Groeper

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