Schon seit frĂŒhester Jugend beschĂ€ftigt sich Ulrich Wißmann mit den Indianern Nordamerikas. Seine Leidenschaft fĂŒhrte ihn schließlich auf viele Reisen nach Nordamerika, bei denen er intensive Kontakte zu „Natives“ knĂŒpfte. Er besuchte den Apachen-Storyteller David Running Horse und lernte ĂŒber ihn den berĂŒhmten Medizinmann des Chumach-Stammes Tony Romero kennen. Er studierte Völkerkunde mit Schwerpunkt „nordamerikanische Indianer“ in Göttingen und Hamburg, wo er 1991 seinen Abschluss machte. Bei seinen Recherchen zu seiner Magisterarbeit traf er den BegrĂŒnder der „Action Anthropology“ Karl Schlesier und lernte ĂŒber ihn die Cheyenne und Lakota kennen. Am Oglala Lakota College auf Pine Ridge belegte er Sprachkurse, außerdem nahm er an Zeremonien teil. ER besuchte viele weitere Indianerreservationen in den USA und Kanada, besonders immer wieder die Navaho- und Hopi-Reservation. Hierauf entstand auch sein Buch „Indianischer Widerstand im Nordamerika der Gegenwart“. Ulrich Wißmann ist ein wahrer Kenner der indianischen Szene und seine vielen Kontakte ermöglichen ihm ein realistisches Bild ĂŒber indianischen Alltag und indianische Lebenseinstellung. Sein nĂ€chstes Buch, ein Krimi (Skalpjagd-Ein Navaho-Cop bei den Sioux), ist nun bei uns erschienen.