Mitteldeutsche Buchmesse 2012

Am 2. und 3. Juni fand in PĂ¶ĂŸneck die 1. Mitteldeutsche Buchmesse statt. Auch der TraumFĂ€nger Verlag war mit einem Stand vertreten und die Besucher drĂ€ngten sich mit einer gewissen Scheu um die angepriesenen BĂŒcher. Man merkte gleich: noch sind die Menschen hier messeunerfahren, was sich positiv dadurch auszeichnete, dass die Menschen hier nicht wahllos alles einpackten. Dabei fĂ€hrt die Stadt, beziehungsweise der Veranstalter, ein interessantes Konzept: eingeladen wurde Kleinverlage und Autorenkreise, die hier die Möglichkeit hatten, direkt ihr Publikum zu erreichen. Die Menschen wussten dies zu schĂ€tzen. Meist blieben die Familien den ganzen Tag und nahmen an den Lesungen und Workshops teil, oder unterhielten sich interessiert mit den Autoren.

Der Veranstalter ließ sich nicht lumpen: Zur BegrĂŒĂŸung wurden alle Aussteller zu einem Eröffnungsbuffet eingeladen, am Tag darauf gab es, wieder kostenlos, eine Afterbook-Party und am Sonntagmorgen ein gemeinsames FrĂŒhstĂŒck. Unkonventionell war auch die Unterbringung: alle Teilnehmer konnten kostengĂŒnstig in dem angrenzenden Lehrlingswohnheim ĂŒbernachten, das mindestens 3 Sterne Niveau hatte.

Es waren ungefĂ€hr 70 Aussteller angereist und so entstanden schnell Kontakte und Möglichkeiten des Austausches. Gleich neben dem TraumFĂ€nger Verlag hatte sich der Palisander Verlag angesiedelt und so entstanden angeregte GesprĂ€che ĂŒber die nĂ€chsten geplanten Projekte. Das Buch „Die Lieder der alten Lakota“ von Frances Densmore, erschienen im Palisander Verlag, ist ein Klassiker, das in keinem Regal fehlen sollte. Kerstin Groeper hatte mehrere gut besuchte Lesungen mit „Wie ein Funke im Feuer“ und fĂŒhrte außerdem einen Workshop zum Thema „Indianer“ durch. Außerdem nutzte Frau Groeper die Gelegenheit und besuchte am Freitag und Montag noch mehrere Schulen, um aus ihren BĂŒchern „Blitz im Winter“ und „Geflecktes PferdemĂ€dchen“ vorzulesen

 

Am Samstag erschien unerwartet Antje Babendererde am Stand vom TraumFÀnger-Verlag und unterhielt sich angeregt mit Kerstin Groeper, die sich uneingeschrÀnkt als Fan von Antje outete.

Am Sonntag erschienen dann Brita Rose-Billert vom TraumFĂ€nger Verlag und ihr Mann Andreas, die den Stand inzwischen schon richtig professionell vertraten und das Publikum ĂŒber die erschienenen BĂŒcher informierten. Hier war noch AufklĂ€rungsarbeit von Nöten, denn gerade im „Osten“ kommt nach Liselotte Welskopf Henrich erstmal gar nix 
dass es inzwischen gute, neue BĂŒcher geben soll, wurde mit gewisser Skepsis zur Kenntnis genommen. Frau Groeper ließ sich daraufhin hinreißen, einem der grĂ¶ĂŸten Skeptiker (einen Ethnologiestudenten) das Buch „Wie ein Funke im Feuer“ zu schenken, mit dem Versprechen, wenn es ihm doch gefĂ€llt, eine Spende an die Lakota Horsemenship zu geben.

Insgesamt war die Messe ein toller Erfolg! Fazit: In zwei Jahren wiederholen!

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