Karl-May Festtage in Radebeul vom 23. und 24. Mai

Zu unserem Erstaunen wurden wir nicht nur zu einer Autorenlesung im Karl-May Musuem eingeladen, sondern ich wurde von Herrn Raeder und dem Kulturreferenten der Stadt Radebeul, Herr Lange, gebeten, das Pow-wow bei den Karl-May Festtagen zu moderieren. Letztes Jahr wurde diese Aufgabe von dem bekannten Autor Thomas Jeier √ľbernommen. Zum Gl√ľck war er so nett mir einige sehr hilfreiche Tipps zu geben, sodass ich nicht so ganz unvorbereitet dort angekommen bin.

Trotzdem verbrachten Bruno und ich den Freitag damit, das Gel√§nde zu erkunden! Wo kann man parken, wie kommt man hinein, wo findet das Pow-wow statt und wo konnte unser B√ľcherstand platziert werden? Dabei konnte ich auch einige der Darsteller kennenlernen. Ich erfuhr, dass es sich haupts√§chlich um Cree und Ojibway handelte, und so fuhr ich zur√ľck zum Hotel, beschlagnahmte kurzerhand den Hotelcomputer, und recherchierte alles, was ich in der K√ľrze der Zeit √ľber Cree und Ojibway finden konnte. Meine Arbeit wurde belohnt, denn die indianischen K√ľnstler waren √ľber meine "Hausaufgaben" durchaus angetan und waren die zwei Tage total nett und entspannt. Ich habe tolle Menschen kennengelernt: Dwayne und May Frost, als Chefs der Truppe! Kathy Desch, die ich zwei Wochen sp√§ter beim Pow-wow in Mengen wiedergetroffen habe. Lindbergh Namingha und seine Verlobte Sandra- zwei wunderbare Menschen! Lindbergh hat zu allen T√§nzen getrommelt und gesungen, und jeder, der ihn kennt, wei√ü, wie einmalig dieses Erlebnis ist!

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Außerdem war John Blackbird da, Poet und Filmemacher, der einen "Chicken-dance" getanzt hat. Nelson Redsun mit seiner indianischen Flöte; und Stuart Sandilands, ein Metis, der sich getraut hat, nachts, mit zwei Fackeln in der Hand, eine 50 Meter hohe Steilwand abzuseilen!
Ich war zwei Tage lang voll im Einsatz- konnte zwischendurch gerade mal auf das Dixieklo flitzen und wurde von Bruno mit Hot-dogs (traditionelles Lakota-Gericht!) ern√§hrt. Bruno hielt in der Zwischenzeit die Stellung bei unserem Buchstand und winkte mich herbei, wenn ich B√ľcher signieren sollte. Leider blieb mir w√§hrend des Pow-wows nicht viel Zeit mit meinen Lesern zu sprechen- aber es hat trotzdem einen riesigen Spa√ü gemacht.
Eure Kerstin

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