Buchmesse Leipzig vom 18. bis 21. MĂ€rz

Die Buchmesse in Leipzig ist fĂŒr jeden Verlag ein Highlight, auf das mit Hochdruck hingearbeitet wird. In letzter Sekunde war noch „Die Feder folgt dem Wind“ fertig geworden- fĂŒr das Buch stand immerhin eine Lesung an. Mit viel Elan fuhren Miriam SchmĂ€ling und Kerstin Groeper am Mittwoch nach Leipzig, um den Stand noch „gemĂŒtlich“ einzurichten: BĂŒffelfell, Backrest, Indianische AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde und ganz nebenbei ein paar BĂŒcher an den WĂ€nden.

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Am Donnerstagmorgen stand bereits die erste Lesung auf dem Programm: „Meine Mutter, der Indianer und ich“ – unser reichlich realistisches Jugendbuch. Die Lesebude war voll besetzt mit interessierten Zuhörern, die der Autorin anschließend viele Fragen stellten. „Wie viel denn von dem Buch aus ihrem Familienleben sei“, wollten einige ganz gern wissen. HĂ€tte Frau Groeper „kein Kommentar“ antworten sollen? Zumindest klĂ€rte sie die Jugendlichen auf, dass sie seit 25 Jahren glĂŒcklich mit einem Deutschen verheiratet sei- aber natĂŒrlich seien auch Anlehnungen an das wahre Leben in dem Buch. Im Anschluss folgte sofort eine Lesung aus „Blitz im Winter- die Abenteuer eines Lakotajungen“ – ebenfalls ein voller Erfolg, auch, weil Frau Groeper die Kinder in der Sprache der Lakota begrĂŒĂŸt hat.

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An unserem Stand war all die Tage viel Trubel. Viele Menschen interessierten sich fĂŒr die BĂŒcher und bestimmt jede zweite Frage war, ob denn die BĂŒcher authentisch wĂ€ren und ob unsere Autoren Kontakt zu Indianern hĂ€tten. Im GesprĂ€ch mit unserer Autorin Kerstin Groeper konnte viel erklĂ€rt werden- vor allen ĂŒber ihre Kontakte zu indianischen Freunden und ihre Reisen ins „Indianerland“. Außerdem haben wir in Dallas Chief Eagle den ersten indianischen Autor fĂŒr unseren Verlag finden können. Einige "alte" Bekannte besuchten uns auch: So erschien Elke Prinz aus der Weiberwirtschaft Halle, Mario Koch vom Amerindian Research und AndrĂ©, ein MitschĂŒler aus dem Lakotakurs. Einige neue Freunde vom letzen Jahr fanden uns erneut: Ralf MĂŒller, der uns inzwischen regelmĂ€ĂŸig in Hohenthann besucht, oder Ronja, unser wahrscheinlich jĂŒngster Fan. Am schönsten war jedoch der Besuch vom Nachbarstand: Nele saß eine geschlagene Stunde bei uns und ließ sich von Kerstin Groeper die hohe Kunst des Perlenstickens zeigen. Mit vier Jahren!

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Zum Schluss nahm sie voller Stolz ihr erstes selbst gebasteltes Armband mir nach Hause! Die Tage waren anstrengend und haben doch viel Spaß gemacht.

Zum Schluss musste unsere Autorin am Sonntag um 16,30 Uhr noch eine Lesung halten. Ein sehr undankbarer Termin! Fast am Ende der vier Tage, wenn im Prinzip schon alles auf der Flucht ist. Etwas abgekĂ€mpft und mĂŒde erschien Kerstin Groeper pĂŒnktlich im Sachbuchforum (Hilfe! Es ist doch ein historischer Roman!), um aus „Die Feder folgt dem Wind“ zu lesen. Überraschenderweise warteten bereits 32 Lesehungrige auf uns. Am Ende der Lesung waren es 38 Zuhörer- ein kleiner Rekord, denn damit war die Leseecke fast voll! FĂŒr unsere Autorin war es ein schöner Abschluss dieses Tages und der Messe!

Miriam SchmÀling Marketing

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