Wenn es einen indianischen Singer/Songwriter gibt, der von der Intensit√§t der Texte und der Wandelbarkeit der Lieder an Bob Dylan herankommt, dann ist es Mitch Walking Elk. Gibt es einen Interpreten, der allein, als Duo oder mit einer Band eine enorme B√ľhnenpr√§senz ausstrahlt und mit seiner einzigartigen Stimme jedes Publikum in seinen Bann zieht, dann ist es Mitch Walking Elk. Und wenn einer die Kompetenz hat, die Lebensumst√§nde und Ungerechtigkeiten anzuprangern, mit denen die amerikanischen Urv√∂lker noch heute zu k√§mpfen haben, dann ist es Mitch Walking Elk, der Hopi-Cheyenne-Arapaho, der in Oklahoma geboren und aufgewachsen ist und mit seiner Familie in St. Paul lebt. Er weiss, wovon er singt und schreibt: Er war eines der unz√§hligen Indianerkinder, die aus ihren Familienverb√§nden herausgerissen und in ein Internat gesteckt wurden ‚Äď weit weg von der Heimat und der eigenen Sprache und Kultur. Er kennt das Schicksal vieler Indianer am eigenen Leib, die wegen der sozialen Missst√§nde in Alkohol- und Drogenmissbrauch geraten. Die Traditionen und Zeremonien seiner Vorfahren sowie die Musik halfen ihm, aus dem Elend herauszufinden. Vielleicht erkl√§rt das, weshalb er heute als Erzieher, Sozialarbeiter und Lehrer t√§tig ist, wenn er nicht mit Gitarre, Fl√∂te und Trommel auf der B√ľhne steht. In seiner Biografie erz√§hlt er zum ersten Mal von seinem Leben und rechnet mit einem unmenschlichem System ab.

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