Wer die Geister stört

Wer die Geister stört

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Der Navaho -Cop Frank Begay ermittelt dieses Mal am Mount Graham, dem heiligen Berg der Apachen.

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Frank Begay, Ermittler und FĂ€hrtenleser der Navaho-Stammespolizei, findet die Leiche eines Geologen, der die Aufgabe hatte, eine neue Straße auf den Mount Graham in Arizona zu planen. Auf dem Berg betreibt ein internationales Konsortium, zu dem u. a. die UniverstĂ€t von Arizona und der Vatikan gehören, riesige Teleskopanlagen. Das schĂŒrt den erbitterten Widerstand von NaturschĂŒtzern und Apachen, fĂŒr die der Berg heilig ist. Liegt hier das Motiv fĂŒr die Tat?

Wer die Geister stört, Rezension im Coyote, Juni 2012

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Wer die Geister stört

Cellesche Zeitung vom 28. Januar 2012

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AmerIndian Research, Bd. 7/2 (2012), Nr. 24

Magazin fĂŒr Amerikanistik Heft 1 /1. Quartal 2011

"Mord am heiligen Berg der Apachen" steht im Untertitel und weiter unten auf dem Cover "Thriller von Ulrich Wißmann", und darauf – auf den Thrill nĂ€mlich – ist ein Gutteil der Handlung angelegt. Dabei geht es zum zweiten Mal nach Wißmanns Erstling "Skalpjagd" um den Navahopolizisten Frank Begay. Allerdings spielt das Geschehen diesmal im SĂŒdwesten, nĂ€mlich im Gebiet des Mont Graham in Arizona, der zu den vier heiligen Bergen der Apachen zĂ€hlt. Hier also ist der im Untertitel angesprochene Mord geschehen, und diesen gilt es aufzuklĂ€ren. Dass Begay auf der Suche nach dem Mörder mit seinen indianischen Instinkten und Fertigkeiten brilliert, dabei hart an einer AffĂ€re vorbeischrammt und schließlich der Hilfe eines alten Medizinmannes bedarf, dessen spirituelle Verbindung zum historischen Geronimo letztlich den Knoten der Handlung zu schĂŒrzen vermag, kennzeichnet binnen kurzem den roten Faden der Handlung.

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Wer die Geister stört

Prolog

Der Vollmond stand bleich wie ein TotenschĂ€del ĂŒber einer weiten und kargen WĂŒstenlandschaft. Obwohl es Nacht war, war es so hell, dass man die Farben der Felsen unterscheiden konnte, roter, weißer und gelber Sandstein. Ein TrĂ€ger Nachtwind rauschte leise in den im Mondlicht glĂ€nzenden Nadeln der wenigen Pinien.

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Schon seit frĂŒhester Jugend beschĂ€ftigt sich Ulrich Wißmann mit den Indianern Nordamerikas. Seine Leidenschaft fĂŒhrte ihn schließlich auf viele Reisen nach Nordamerika, bei denen er intensive Kontakte zu „Natives“ knĂŒpfte. Er besuchte den Apachen-Storyteller David Running Horse und lernte ĂŒber ihn den berĂŒhmten Medizinmann des Chumach-Stammes Tony Romero kennen. Er studierte Völkerkunde mit Schwerpunkt „nordamerikanische Indianer“ in Göttingen und Hamburg, wo er 1991 seinen Abschluss machte. Bei seinen Recherchen zu seiner Magisterarbeit traf er den BegrĂŒnder der „Action Anthropology“ Karl Schlesier und lernte ĂŒber ihn die Cheyenne und Lakota kennen. Am Oglala Lakota College auf Pine Ridge belegte er Sprachkurse, außerdem nahm er an Zeremonien teil. ER besuchte viele weitere Indianerreservationen in den USA und Kanada, besonders immer wieder die Navaho- und Hopi-Reservation. Hierauf entstand auch sein Buch „Indianischer Widerstand im Nordamerika der Gegenwart“. Ulrich Wißmann ist ein wahrer Kenner der indianischen Szene und seine vielen Kontakte ermöglichen ihm ein realistisches Bild ĂŒber indianischen Alltag und indianische Lebenseinstellung. Sein nĂ€chstes Buch, ein Krimi (Skalpjagd-Ein Navaho-Cop bei den Sioux), ist nun bei uns erschienen.

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