Sturmgefl√ľster, t√∂dliche Spurensuche im Land der Sioux

Sturmgefl√ľster, t√∂dliche Spurensuche im Land der Sioux

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Sioux, Rosebud, Lewis Left Hand, ein Lakota, w√§chst in New York auf. Daf√ľr hat seine Mutter Molly gesorgt, die 1967 das Rosebud Sioux Reservat verlie√ü, um der neuen, menschenverachtenden Indianerpolitik der Regierung zu entgehen. Sie heiratet einen Wei√üen schottischer Herkunft, w√§hrend John Left Hand, der Vater ihres ungeborenen Sohnes, in South Dakota bei einem Autounfall ums Leben kommt. So die offizielle Version.

Fast zwanzig Jahre sp√§ter findet Lewis Dinge √ľber die Vergangenheit heraus, die zum heftigen Streit mit seiner Mutter f√ľhren, die sich daraufhin das Leben nimmt. F√ľr Lewis beginnt damit die schwierige Suche nach sich selbst, seinen Wurzeln und den wahren Umst√§nden, die zum Tod seines Vaters f√ľhrten. Sein eigenes Volk ist ihm fremd und die Dinge, die seine Nachforschungen ans Licht zerren, bringen nicht nur ihn, sondern auch seine Freunde in Lebensgefahr. Die √∂rtlichen Beh√∂rden, das FBI und ein Senator, aber auch die Lakota versuchen mit allen Mitteln zu vertuschen, was damals, kurz vor der Besetzung von Wounded Knee 1973 geschehen ist. Am Ende steht Lewis selbst vor Gericht ‚Ķ und die Untersuchungshaft wird f√ľr ihn zum Alptraum.

 

 

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Ethno-Thriller, der sich mit der Zeit vor der Besetzung von Wounded Knee beschäftigt ...eine Zeit, die dramatische Auswirkungen auf die Zukunft der Menschen hat.

Sturmgefluester

Er rennt durch das Gras den H√ľgel hianuf. Sein √§chzendes Herz zieht keuchend ein B√ľndel Angst hinter sich her. Vage klammert sich die Hoffnung an das l√∂chrige Gewebe ...

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1983 schrieb Alexandra Walczyk im Alter von vierzehn Jahren einen Brief an die Black Hills Alliance in South Dakota mit der Bitte um authentische Informationen zur Lage der Lakota. Einen Monat sp√§ter erhielt sie ein dickes Packet nebst Brief und unbekannter Adresse. Der Beginn einer wunderbaren, wenn auch etwas heiklen Freundschaft. Der neue Brieffreund war bekennender Aktivist des AIM, 28 Jahre alt und sa√ü gerade eine l√§ngere Haftstrafe ab. Doch die Freundschaft wuchs und gedieh, so dass einem Treffen vier Jahre sp√§ter nichts im Weg stand. 1987 machte sich die Autorin auf in unbekanntes Land und erf√ľllte sich einen lange gehegten Traum. Mit Gabriel White Bull, seiner Frau und den beiden T√∂chtern erlebte sie einen Sommer lang den Alltag einer indianischen Familie zwischen Reservat und Stadt, Powwow und Studium, Armut und Hoffnung. Wurde vom Gast zum Teil der Familie und hatte sich nie zuvor fremden Menschen so nah gef√ľhlt. Ergebnis dieser Reise waren viele Bilder und ein Tagebuch voller Erinnerungen. ‚ÄěDie Gesichter der Steine‚Äú sind direkt aus diesem Reisetagebuch entstanden. Die Autorin hat lediglich die Sichtweise ge√§ndert, so dass statt ihrer nun ein vierzehnj√§hriger Lakotajunge, der als Kleinkind von einem wei√üen Ehepaar adoptiert worden ist, zu seiner Familie und seinem Volk findet. Alexandra Walczyk lebt und arbeitet als freie K√ľnstlerin und Schriftstellerin in Mittelfranken. Ihre Reisen f√ľhren sie oft nach Kanada, wo sie auch kurze Zeit auf Saltspring Island in British Columbia gelebt hat.

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