Neu
Donnergrollen im Land der gr├╝nen Wasser

Donnergrollen im Land der gr├╝nen Wasser

16,90 ÔéČ inkl MwSt.

Maisbl├╝te, ein junges M├Ądchen der Choctaw-Indianer am Alabama-Fluss, w├Ąchst wohlbeh├╝tet im Dorf ihres Vaters auf. Ihr H├Ąuptling Tuscalusa ist ein m├Ąchtiger Mann, der von den Nachbarv├Âlkern gef├╝rchtet wird. Gleichzeitig bereitet sich im hohen Norden der Schildkr├Âteninsel ein junger Mann der Menominee namens Machwao auf seine erste gro├če Handelsreise in den S├╝den vor. Ihre beiden Leben nehmen eine dramatische Wendung, als M├Ąnner aus einem fernen Land mit seltsamen Helmen und auf bedrohlichen vierbeinigen Monstern mordend und brennend durch das Land ziehen. Die Spanier zerst├Âren auf ihrer Suche nach Gold alles, was sich auf ihrem Weg befindet; doch die schlimmste Gefahr, die von ihnen ausgeht, ist unsichtbar: Krankheiten dezimieren die Urbev├Âlkerung und zerst├Âren dabei bl├╝hende Kulturen. Auch Maisbl├╝te ger├Ąt als Sklavin in die F├Ąnge der spanischen Conquistadores, die auf ihrem Weg nach Norden auch bald f├╝r Machwao zur Bedrohung werden.  Die Schicksale dieser beiden Menschen verkn├╝pfen sich auf abenteuerliche Weise.

Ein historischer Roman ├╝ber eine fast unbekannte Zeit:

Die Ankunft der Spanier um das Jahr 1540 in Nordamerika

Rezension im Amerindian Research

Autor

Rezension im Amerindian Research Band 12 /4 2017:

Kerstin Groeper entf├╝hrt uns in ihrem neuen Roman wieder nach Nordamerika, diesmal jedoch in eine andere Region als sonst. Die Rahmenhandlung bildet der Entdeckungszug des Hernando de Soto, der von 1538 bis 1542 durch den S├╝den der heutigen USA zog und auf der Suche nach dem Pazifik war ÔÇô dem direkten Weg nach China. Die Geschichte beginnt mit der Konfrontation zwischen den Spaniern und den Tuscalusa im heutigen Alabama. Hier lernt der Leser die  Hauptheldin Maisbl├╝te kennen. Sie wird gefangen genommen und muss als Sklavin mit den Spaniern ziehen. Diese ziehen kreuz und quer durch das Land, ohne eine Ahnung, wo sie sich wirklich befinden. Ein zweiter Erz├Ąhlstrang spielt bei den Menominee, die weit im Norden, im heutigen Wisconsin, zu Hause waren. Hier lernen wir den Haupthelden Machwao kennen. Geschickt versteht es Kerstin Groeper, die beiden Handlungsstr├Ąnge nach und nach immer enger zusammen zu f├╝hren. Dabei erz├Ąhlt sie eine Geschichte voller Spannung, die auch die ganze Brutalit├Ąt der spanischen Eroberer beschreibt. Wie bei ihren historischen Romanen ├╝blich, hat die Autorin die Fakten sehr gr├╝ndlich studiert und trotz der fiktiven Geschichte entsteht vor dem Leser ein authentisches Bild der indianischen Gesellschaften am Mississippi im 16. Jahrhundert. Der Inhalt der Geschichte soll hier nicht wiedergegeben werden. Es sei nur so viel gesagt, dass sich die Lekt├╝re des Buches beim Leser einpr├Ągen wird. Es ist mit Sicherheit eines der besten B├╝cher der Autorin. MK

Kerstin Groeper als Tochter des Schriftstellers Klaus Gr├Âper in Berlin geboren, verbrachte einen Teil ihres Lebens in Kanada. In Kontakt mit nordamerikanischen Indianern entdeckte sie ihre Liebe zur indianischen Geschichte, Kultur und Sprache. Sie lernte Lakota, die Sprache der Teton-Sioux und ist aktives Mitglied einer Vereinigung, die sich der Unterst├╝tzung zum Fortbestehen der Sprache und Kultur der Teton-Sioux widmet und Mitarbeiterin beim Aufbau der Lakota Village Circle School auf der Pine Ridge Reservation in South Dakota. In Deutschland f├╝hrt sie regelm├Ą├čig Referate und Seminare ├╝ber die Sprache, Kultur und Spiritualit├Ąt der Lakota-Indianer durch. Kerstin Groeper arbeitete als Autorin f├╝r Omni und Penthouse und schreibt heute Artikel zum Thema Indianer u.a. f├╝r das renommierte Magazin f├╝r Amerikanistik. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der N├Ąhe von M├╝nchen

Zur Homepage des Autors

Zur├╝ck zur ├ťbersicht Titel

Das k├Ânnte Sie auch interessieren

Zur├╝ck zur ├ťbersicht