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Die Völker der nord- amerikanischen Indianer

Die Völker der nord- amerikanischen Indianer

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Dieses umfassende Werk ist hervorragend geeignet fĂŒr alle, die sich ĂŒber das Thema "Indianer" einen Überblick verschaffen wollen. Fach- und sachkundig wird am Beispiel der Cheyenne, Navajo und Huronen eine EinfĂŒhrung in die unterschiedlichen StĂ€mme gegeben. Praktische Kopiervorlagen laden zum Selbststudium ein oder sind bereits als Unterrichtsvorbereitung vorgesehen. Diese Unterlagen sind ab Klasse 5 einsetzbar (oder fĂŒr pfiffige Viert-KlĂ€ssler). 

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Autor

Endlich gibt es sie: Unterrichtsmaterialien fĂŒr die Sekundarstufe zum Thema Indianer.

Rezension im Magazin fĂŒr Amerikanistik Heft 2/ 2.Quartal 2014

Die Völker der Nordamerikanischen Indianer

 

Dieses Buch stellt wirklich eine gelungene, gute Idee dar, die mit EinfĂŒhlungsvermögen und pĂ€dagogischen Geschick umgesetzt wurde.

Der Religionswissenschaftler Joest Leopold hat mit Themen zur indianischen SpiritualitĂ€t promoviert und seitdem dieses Thema systematisch fĂŒr Schulen aufgearbeitet.

Wenn man hierzulande ab und zu beklagt, daß Indianer nur noch wenig Ineresse bei der nachwachsenden Generation finden, daß teilweise furchtbare Klischees fĂŒr bare MĂŒnze genommen werden, liegt das natĂŒrlich daran, daß Kindern kein reales Bild von Indianern vermittelt wird, daß Indianer als Menschen, als Kultur hĂ€ufig kaum wahrgenommen werden. Es fehlt eine kindgerechte HeranfĂŒhrung an das Thema, an diese Menschen, die in Amerika immer noch prĂ€sent sind. Die keine Karnevalsfiguren oder Phantasiegestalten, sondern echte Menschen sind. In unserer schnellen Medienkultur gehen solche simple Tatsachen inzwischen unter. Auch Lehrer sind hĂ€ufig ĂŒberfordert.

FrĂŒher sagte man scherzhaft: Indianer sind eine Erfindung von Karl May. Der Rezensent hört hĂ€ufig bei Vortragsveranstaltungen die Frage: Gibt es ĂŒberhaupt noch Indianer?

Ja, es gibt sie, und sie bilden ein kulturelles Element dieser Welt, das nicht vergessen werden oder untergehen darf.

Zu diesem Bewusstsein trĂ€gt das Buch von Leopold bei. Diesem Werk merkt man an, daß der Verfasser ĂŒber fundiertes Wissen verfĂŒgt, und daß er seit Jahren pĂ€dagogische und didaktische Erfahrungen gesammelt hat. Beides kombiniert, ergibt die richtige Mischung, Kinder fĂŒr dieses „exotische“ Thema zu begeistern und ihnen Grundlagen zu vermitteln, auf denen – ist das Interesse erst einmal geweckt – aufgebaut werden kann.

Das Buch bietet in kindgerechter Sprache einen Einblick in die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen. Es enthĂ€lt ArbeitsblĂ€tter, mit denen das Gelernte wiederholt und einprĂ€gsam memoriert werden kann. Manches ist – natĂŒrlicherweise – etwas verkĂŒrzt, aber dieses Buch ist ja auch nicht dazu da, eine allumfassende Kulturgeschichte zu bieten; das geht im Rahmen eines einzelnen Buches ohnehin nicht. Es ist ein gelungenes Lehrbuch, das im Sachkundeunterricht, aber auch in Geschichte, Geographie, Religion oder Ethik eingesetzt werden kann. Und auch „erwachsene Leser“ können von diesem Werk profitieren.

Bleibt zu hoffen, daß viele Leser dieses Buch fĂŒr den Unterricht heranziehen und somit helfen, das Wissen um indianische Kulturen zu bewahren und bei vielen Kindern Interesse wecken, sich intensiver mit diesem Thema zu beschĂ€ftigen. Es ist auch hervorragend fĂŒr Projekte an Schulen einsetzbar. Es ist bereichernd, und es lohnt sich.

Dietmar Kuegler

Rezension in "Pogrom" Ausgabe 3/ 2014

 

Dieses umfangreiche Werk wendet sich an Lehrer weiterfĂŒhrender Schulen ab der fĂŒnften Klasse, die abseits der gĂ€ngigen Klischees in die Lebenswirklichkeit dreier indianischer Nationen Nordamerikas einfĂŒhren wollen. Land, Religion, Familienleben, Geschichte, Verbannung in die Reservate und andere Themen werden in kurzen Textblöcken, mit Zeichnungen, Zeittafeln und Karten vorgestellt. Informationen und ArbeitsblĂ€tter sind als Kopiervorlagen verwendbar. Gute Gliederung, fundiertes Wissen verstĂ€ndlich vermittelt - diese Unterrichtseinheit fĂŒllt eine LĂŒcke bei Schulmaterialien. (bgt) 

Rezension im Amerindian Research Ausgabe 35/2015

 

Ein ambitioniertes Projekt legen Verlag und Autor hier vor. Die Arbeitsmaterialien fĂŒr den Unterricht sollen den Lehrer bei der Vorbereitung unterstĂŒtzen. So eine Hilfe ist notwendig, denn wer den SchĂŒlern mehr Wissen vermitteln will, was zwar im Lehrplan gefordert wird, aber durch die Standardmaterialien kaum unterstĂŒtzt wird, der muss entweder selbst seine Materialien erstellen – oder auf die wenigen verfĂŒgbaren Materialien zum Thema Indianer zurĂŒckgreifen. In den Schulen wird hĂ€ufig mit Projekten gearbeitet und die außereuropĂ€ischen Kulturen spielen dabei manchmal eine Rolle.

Leopold, der selbst als Lehrer arbeitet, weiß aus Erfahrung, was man fĂŒr die Schule braucht. Er hat sich auf drei StĂ€mme konzentriert: Cheyenne, Navajo und Huronen. Die Materialien eignen sich fĂŒr den Sachunterricht (bedingt) sowie fĂŒr den Religions- (Ethik-) oder den Geschichtsunterricht. Die Zielgruppe sind die höheren JahrgĂ€nge der Primarstufe sowie die Sekundarstufe I. GĂŒnstig ist der Einsatz ab Klasse 5, vereinzelte Aufgaben sind bereits fĂŒr die vierte Klasse möglich. In kurzen Texten werden einzelne Aspekte des tĂ€glichen Lebens der Indigenen beschrieben. Dazu gibt es Karten und AufgabenblĂ€tter, die aber leider nicht immer strikt vom Text getrennt sind. Manchmal finden sich die Aufgaben noch auf der Seite, wo der erlĂ€uternde Text steht. Das ist fĂŒr den Einsatz im Unterricht nicht immer praktisch. Meist sind die Seiten, die ja alle zum Kopieren gedacht sind, so angeordnet, dass sich Aufgaben und dazugehöriger Text extra ausgeben lassen. Viele Zeichnungen vervollstĂ€ndigen die Darstellung und eignen sich dazu noch zum Ausmalen.  Allerdings enthĂ€lt gerade das Kapitel ĂŒber die Huronen nur noch sehr wenige Abbildungen. Eine durchgĂ€ngige Illustration wĂ€re fĂŒr den Einsatz gerade in der Primarstufe aber sehr wichtig. Denn vieles erschließt sich gerade den jĂŒngeren SchĂŒlern nur sehr schwer aus den Texten. Am Ende der drei Kapitel findet sich jeweils eine kurze Literaturliste. Diese ist fĂŒr SchĂŒler allerdings ungeeignet, denn es handelt sich vorwiegend um englischsprachige Titel oder wissenschaftliche Literatur. Diese Literatur ist laut Autor auch nur fĂŒr die Lehrer gedacht und hĂ€tte vielleicht auf einer Extra-Seite platziert werden können. In den Aufgaben wird von den SchĂŒlern zum Teil erwartet, dass sie sich im Internet ausfĂŒhrlicher mit der Thematik beschĂ€ftigen. Hier wĂ€ren konkrete Hinweise auf einzelne Websites gĂŒnstig gewesen. Denn auch fĂŒr die Ă€lteren SchĂŒler ist es schwierig, die geeigneten Seiten im Internet zu finden. Die einzelnen Aufgaben sind mit den Buchstaben A bis C gekennzeichnet. Dabei steht A fĂŒr den leichtesten Schwierigkeitsgrad und C demzufolge fĂŒr den schwierigsten, diese Aufgaben sind vorwiegend fĂŒr SchĂŒler ab Klasse  6 gedacht und erfordern oft die Arbeit mit dem Internet.

FĂŒr Lehrer, die ihre SchĂŒler an die Thematik der Indianer heranfĂŒhren möchten, ist das Buch eine große Hilfe, kann man doch die meisten Seiten direkt ĂŒbernehmen. Am Ende jedes Kapitels findet sich noch ein Wissensquiz (natĂŒrlich mit Lösung). Bleibt zu hoffen, dass sich möglichst viele Schulen fĂŒr einen Klassensatz entscheiden, um den SchĂŒlern die Kultur der nordamerikanischen Indianer nĂ€her zu bringen. MK

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Dr. Joest Leopold, Jahrgang 1965, Lehrer und Religionswissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt „nordamerikanische Natives“, veröffentlichte zahlreiche FachbeitrĂ€ge und einige BĂŒcher (u.a. „Indianische Weltsicht“, Wyk 1996 und „Indianische Religionen im Sachunterricht“, Wismar 2010). Er befasst sich seit seinem Studium mit den amerikanischen Stammesvölkern, vor allem mit  religionsgeschichtlichen Aspekten und engagierte sich dazu auch in der universitĂ€ren Lehrerausbildung. Eines seiner Ziele ist es, die „Indianer“-Thematik fĂŒr die Schule sinnvoll nutzbar zu machen. Aus diesem Grund verfasste er die vorliegenden Unterrichtsmaterialien, die erstmals den Fokus auf einzelne Völker richten. Leopold lebt und arbeitet im Großraum Bremen, ist verheiratet und hat eine Tochter.

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