1983 schrieb Alexandra Walczyk im Alter von vierzehn Jahren einen Brief an die Black Hills Alliance in South Dakota mit der Bitte um authentische Informationen zur Lage der Lakota. Einen Monat sp√§ter erhielt sie ein dickes Packet nebst Brief und unbekannter Adresse. Der Beginn einer wunderbaren, wenn auch etwas heiklen Freundschaft. Der neue Brieffreund war bekennender Aktivist des AIM, 28 Jahre alt und sa√ü gerade eine l√§ngere Haftstrafe ab. Doch die Freundschaft wuchs und gedieh, so dass einem Treffen vier Jahre sp√§ter nichts im Weg stand. 1987 machte sich die Autorin auf in unbekanntes Land und erf√ľllte sich einen lange gehegten Traum. Mit Gabriel White Bull, seiner Frau und den beiden T√∂chtern erlebte sie einen Sommer lang den Alltag einer indianischen Familie zwischen Reservat und Stadt, Powwow und Studium, Armut und Hoffnung. Wurde vom Gast zum Teil der Familie und hatte sich nie zuvor fremden Menschen so nah gef√ľhlt. Ergebnis dieser Reise waren viele Bilder und ein Tagebuch voller Erinnerungen. ‚ÄěDie Gesichter der Steine‚Äú sind direkt aus diesem Reisetagebuch entstanden. Die Autorin hat lediglich die Sichtweise ge√§ndert, so dass statt ihrer nun ein vierzehnj√§hriger Lakotajunge, der als Kleinkind von einem wei√üen Ehepaar adoptiert worden ist, zu seiner Familie und seinem Volk findet. Alexandra Walczyk lebt und arbeitet als freie K√ľnstlerin und Schriftstellerin in Mittelfranken. Ihre Reisen f√ľhren sie oft nach Kanada, wo sie auch kurze Zeit auf Saltspring Island in British Columbia gelebt hat.

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